Workshop/Vortrag: „Perspektiven nach dem Arabischen Frühling“

Gudrun Harrer

Land der Menschen ist Kooperationspartner des Workshops „Der Nahe Osten, IS, Flüchtlinge … und ich?“ am 25. November 2016, 10:00 – 17:30 bei LinzKultur. Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die sich für gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten und Friedensstrategien in aktuellen Konflikten interessieren und lernen wollen, diese Standpunkte auch im Diskurs mit Andersdenkenden zu argumentieren. Anmeldung bis 16. November bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Kosten 30€ (ermäßigt 15€). Anschließend laden wir zum und Vortrag „Was ist los im Nahen Osten? Perspektiven nach dem Arabischen Frühling“ mit Gudrun Harrer (Der Standard). Dieser findet ebenfalls am 25. November 2016 von 19:00 bis 21:00 im Alten Rathaus in Linz statt.

Workshop:

„Der Nahe Osten, IS, Flüchtlinge … und ich?“ Gewaltfreie Standpunkte, Handlungsmöglichkeiten und Friedensstrategien in aktuellen Konflikten

Zeit: Fr 25. November 2016, 10:00 – 17:30 Uhr

Ort: Besprechungsraum LinzKultur, Pfarrgasse 7, Linz

Referenten: Pete Hämmerle (Internationaler Versöhnungsbund) und Hannes Zucali (Pax Christi OÖ und EAPPI) Mauern, Zäune, Obergrenzen, die Zerstörung von Schlepperbooten und militärische Interventionen werden derzeit gerne als „Lösungen“ für akute Krisen präsentiert. Vielen ist jedoch klar, dass so die dahinterliegenden Probleme nicht angegangen werden. Gibt es stattdessen andere, nachhaltige und menschenwürdige Ansätze, die nicht wegschauen und dennoch eine Abkehr von der Gewalt und ein gutes Miteinander ermöglichen? Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die sich für gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten und Friedensstrategien in aktuellen Konflikten interessieren und lernen wollen, diese Standpunkte auch im Diskurs mit Andersdenkenden zu argumentieren.

Pete Hämmerle arbeitet seit 30 Jahren im Internationalen Versöhnungsbund – Österreich, u.a. zu den Schwerpunkten Friedensarbeit und Friedenspolitik Österreichs, Friedensdienste, Naher/Mittlerer Osten und Westbalkan. Er hat an internationalen Friedensprojekten und gewaltfreien Trainings in diversen europäischen Ländern, in Lateinamerika, Israel/Palästina u.a. mitgewirkt.

Hannes Zucali ist Vorstandsmitglied von Pax Christi OÖ. Im Sommer 2014 war er auf Friedensmission im Westjordanland. Als Mitglied des "Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel" (EAPPI) unterstützte er gewaltfreie Bemühungen der Bevölkerung für einen gerechten Frieden in den von Israel besetzten Gebieten.

Organisatorisches

Anmeldung bis spätestens Mi 16.11. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! MindestteilnehmerInnen-Zahl: 6 (max: 20) Kosten: 30 Euro (ermäßigt: 15 Euro)

 

Vortrag und Diskussion „Was ist los im Nahen Osten? Welche Perspektiven gibt es nach dem Arabischen Frühling?“

mit: Gudrun Harrer, Der Standard

Fr 25. November 2016,19:00-21:00 Uhr Gemeinderatssitzungssaal, Altes Rathaus, Hauptplatz Linz Freier Eintritt

Was im Januar 2011 in Tunesien und Ägypten mit großen Hoffnungen für mehr Demokratie und Gerechtigkeit begann, ist inzwischen – mit der Ausnahme Tunesien – wachsender Verzweiflung gewichen. In Ägypten, Syrien und auch Libyen sind die Lebensbedingungen und die Menschenrechtslage im Jahre 2016 schlechter als im Jahre 2011. Welche Entwicklungen wird die arabische Welt nehmen? Welche Hoffnungszeichen gibt es?

Gudrun Harrer ist Journalistin und Nahostexpertin. Seit 2007 leitende Redakteurin bei der Tageszeitung Der Standard in Wien. Sie unterrichtet Moderne Arabische Geschichte an der Universität Wien und Geschichte und Politik des Nahen Ostens an der Diplomatischen Akademie Wien. 2006 wurde sie von der österreichischen Bundesregierung als Sondergesandte des österreichischen EU-Vorsitzes und Geschäftsträgerin der Botschaft Bagdad in den Irak geschickt, wo sie Österreich während der EU-Präsidentschaft vertrat.

Vortrag: Weiterführende Infos

VeranstalterInnen: Pax Christi OÖ, Sozialreferat der Diözese Linz, Friedensinitiative der Stadt Linz, Evangelisches Bildungswerk OÖ, Katholisches Bildungswerk OÖ, Land der Menschen OÖ mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung