ZeitzeugInnenprojekt Es gärt 2016 für Schulen

 Es gärt

Von 15. - 17. November bietet Land der Menschen gemeinsam mit der Friedensstadt Linz SchülerInnen im Rahmen des Projektes "Es gärt" wieder die Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den Themen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus. Das besondere Highlight des heurigen Jahres? Erika Kosnar und Harry Merl - beides ZeitzeugInnen des Nationalsozialismus - werden dabei von ihren persönlichen Erlebnissen berichten. Begleitet werden die beiden ZeitzeugInnen von Maria Ecker von erinnern.at.

Interessierte Schulen können sich jederzeit bei Land der Menschen vormerken lassen: M +43 664 6145113 E Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Erika Kosnar wurde 1932 in Wien geboren. Obwohl die NS-Behörden Druck auf die Mutter ausübten, trennte sich diese nicht von ihrem Vater, der Jude war. Erika Kosnar durfte ab 1942 die Schule nicht mehr besuchen, musste den Zusatznamen „Sara“ und einen Judenstern tragen. Die Familie lebte in ständiger Angst vor dem nationalsozialistischen Terror. Bei einem Bombenangriff kurz vor Kriegsende wurden die Eltern verletzt, Erika Kosnar konnte sich mit ihrer Großmutter rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Dr. Harry Merl verbrachte die Zeit des Nationalsozialismus als jüdischer Bub in Wien und erlebte traumatische und berührenden Erlebnissen im Alltag einer jüdischen Familie.