Das war "Es Gärt" 2015 mit Nuna Stojka und Andreas Peham

StojkaAuch dieses Schuljahr bot die Friedensstadt Linz in Kooperation mit dem Verein Land der Menschen OÖ den Linzer SchülerInnen die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus im Rahmen des Projekts „Es gärt!“. Zwei DiskussionspartnerInnen erzählten den jungen Menschen über die Geschichte der Künstlerin und Schriftstellerin Ceija Stojka, österreichische Roma und KZ-Überlebende, wobei der Bogen bis zur aktuellen Situation von Roma und Sinti in Österreich und zum aufkeimenden Antiziganismus in Europa gespannt wurde.

Nuna Stojka, Schwiegertochter von Ceija Stojka. las aus den Büchern von Ceija Stojka und erzählte von der persönlichen Leiderfahrung als Opfer des Naziregimes und der Zeit danach. Aber auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Antiziganismus in Österreich

Andreas Peham, Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW), rundete das ganze ab, indem er die persönlichen Erfahrungen von Ceija und Nuna Stojka mit historischen und aktuellen Fakten zum Nationalsozialismus damals und dem Alltagsfaschismus heute ergänzzte.

Die beteiligten Schulen waren: NMS 26 (Ferdinand-Hüttner-Schule), NMS 12 (Harbachschule), PTS Linz-Stadt 1 (Bindermichl/Spallerhof), AHS des Schulvereins der Kreuzschwestern Linz.