„Open Mind“ beim Innovationsforum 2019

Land der Menschen präsentierte „Open Mind“ beim Innovationsforum 2019 der connect Sozialwirtschaft der FH OÖ. Das im Rahmen der connect 2019 erstmals stattfindende Innovationsforum Sozialwirtschaft hat innovative Konzepte und Projekte vor den Vorhang geholt und den Austausch über zukunftsweisende Ideen in der Sozialwirtschaft ermöglicht. Denn neue Herausforderungen erfordern innovative Lösungen – dies gilt auch für die Sozialwirtschaft. Innovation gehört zu ihrem Selbstverständnis, denn nur damit kann adäquat auf sich ändernde Problemlagen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen geantwortet werden. Nähere Infos und Programm finden sie hier

Innovativ bei „Open Mind“ ist die Kombination der Fach-Workshops mit einem Schulentwicklungsprozess, der sich thematisch auf die spezifischen Problemstellungen der Schulen einstellt. Open Mind stößt einen Prozess der Bewusstseinsbildung an, der über einen längeren Zeitraum begleitet wird. Dadurch wird der Lerneffekt aus den Workshops in den täglichen Unterricht transferiert und eine fächerübergreifende, ganzheitliche Denkweise gefördert, die größere Zusammenhänge erkennen lässt und Demokratiekompetenzen stärkt. Durch die Einbeziehung der Pädagog*innen wird ihnen ermöglicht auch selbst erfahren können, wie es sich z.B. anfühlt, ausgegrenzt zu werden. Gleichzeitig regt der Prozess die Kommunikation auf Augenhöhe an.

Die Zukunftsvision des „Open Mind“-Projekts ist, ein Gütesiegel „Open Mind-Schule OÖ“ vergeben zu können. Dieses Gütesiegel prämiert die Leistungen für ein erfolgreich abgeschlossenes Open Mind-Projekt bzw. für die bereits erfolgte Integration von Open Mind in den schulischen Alltag – wenn schulische Open Mind-Förderung also bereits fester Bestandteil der Schulhauskultur ist. Messbar sind die Kriterien für eine Open-Mind-Schule, wenn folgende Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können: „Die Schülerinnen und Schüler sind sensibler für demokratiepolitische Themen (wie etwa Solidarität, Vielfalt, Mitbestimmung, kulturspezifische Werte und Einstellungen etc.) geworden, es ist z.B. ein deutlicher Trend zu weniger rassistisch motiviertem Mobbing erkennbar!“ „Durch die laufende Thematisierung von Diskriminierung, Gewalt, Diversität und Ausgrenzung an unserer Schule, erfolgt bei vielen Eltern und Kindern schrittweise ein Umdenken, was Inklusion und eine offene Geisteshaltung im Umgang miteinander betrifft.“ „In den Klassen und in der Schulgemeinschaft hat sich ein „Demokratieverständnis“ entwickelt und insgesamt ist ein positives Arbeitsklima, welches wiederum Auswirkungen auf Lernmotivation und Arbeitshaltung hat, spürbar!“ Der erste Start-Workshop mit einer Linzer Pilotschule wurde schon mit großem Erfolg durchgeführt und wir freuen uns, wenn unser „Open Mind“-Baby weiter wächst und gedeiht!